Markus Winter Gefahrgutservice
Gefahrgutbeauftragter   (EU-Sicherheitsberater)

 

 

 

 

! ! ! Bitte beachten ! ! !

Zum 1.1.2019 trat eine Änderung bezüglich neuer Markierungen und Kennzeichnungen von Versandstücken mit Lithium-Batterien in Kraft welche bislang noch nicht von allen Beteiligten umgesetzt wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

01.12.2017   IMDG-Code 37-14 läuft zum 31.12.2017 aus

Bis einschließlich dem 31.12.2017 ist es möglich den IMDG-Code in der Fassung 37-14 anzuwenden.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 ist ausschließlich der IMG-Code in der neusten Fassung Amendment 38-16 und den daraus resultierenden Änderungen umzusetzen. (Dieser durfte bereits seit Anfang 2017 auf freiwilliger Basis umgesetzt werden, wird aber ab dem 01.01.2018 bindend)

QUELLE:

  • IHK Schwaben
  • BMVI

 

9.11.2017    Änderungen bzw. Anpassungen in der Ausgabe 59 der IATA /DGR für 2018

Seit einiger Zeit gibt es bezüglich der Beförderung von Lithium Batterien als Luftfracht in Verbindung mit "anderen" Gefahrgütern, im Besonderen allen brennbaren und brandfördernden Produkten, interne Zusammenlade- und Zusammenpackverbote bei diversen Airlines.

Diese Informationen wurden bisher leider erst nach Anlieferung entsprechend verpackter Sendungen (z. B. Geräte mit Antrieb durch Verbrennungsmotoren - Rasenmäher - und Akkuschrauber mit Lithiumbatterie beigepackt in einer Sendung) bei den Airlines bekanntgegeben. Dies ging dann ausnahmslos mit einer Ablehnung der Beförderung seitens der Airline einher was zu nicht unerheblichen Mehrkosten bezüglich der Verpackungskorrekturen und Änderungen der Begleitdokumente führte.

Alle Bitten diese Informationen zumindest den Gefahrgutverpackern und Spediteuren vorab zur Verfügung zu stellen wurden mit dem Hinweis auf interne Bestimmungen abgelehnt.

Ab der kommenden Ausgabe der 59. IATA/DGR sind, unter anderem, die Trennvorschriften in Bezug auf Lithium Batterien nun endlich nachlesbar.

 

 

01.06.2016    Hoverboard, Hyper Board oder Elektro-Board (E-Board)

 (Beispielbild)  

Die oben bezeichneten, selbststabilisierenden zweirädrigen Fahrzeuge bestehend aus einer Trittfläche und zwei seitlich angebrachten Rädern, werden mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben.

Die Steuerung erfolgt durch Gewichtsverlagerung.

Der Tagespresse ist zu entnehmen das es in den vergangenen 2 Jahren einige nicht unerhebliche Probleme mit diesen „Fahrzeugen“ gab. Dies geht von Wohnungsbränden bis zu Personenschäden bei Betrieb dieses Fahrzeuges und beim Laden der Batterie.

Diese E-Boards sind mit einer integrierten elektronischen Balance-, Antriebs-, Lenk- und Bremstechnik ausgerüstet. Die „Mobilitätshilfeverordnung“, die den gesetzlichen Rahmen, unter anderem für Segways vorgibt, gilt jedoch nicht für diese oben beschriebenen Boards. Auch wenn dieses „Fahrzeug“ durch seine Antriebs- und Bedienkomponenten durchaus mit einem Segway“ vergleichbar ist.

  

Folgende Punkte sollten Sie vor dem Kauf eines E-Board beachten:

Da die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit dieser „Fahrzeuge“ mehr als 6 km/h beträgt müssen hier die allgemeinen Bestimmungen der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) und FZV (Fahrzeug-Zulassungsverordnung) beachtet werden. Da diese „Fahrzeuge“ auf Grund ihrer Konstruktion die Zulassungsvorschriften über Sitz, Lenkung, Bremsen, Beleuchtung, Spiegel etc. nicht erfüllen, dürfen diese Boards ausschließlich im abgegrenzten nichtöffentlichen Verkehr bewegt werden. Ansonsten droht eine Geldbuße und 1 Punkt.

Die im freien Handel zu erwerbenden Elektro-Boards sind durch ihre bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von über 6 km/h außerdem versicherungspflichtig.

Meinen Informationen nach wird derzeit, eine solche Versicherung nicht angeboten. Was durch die fehlende Fahrzeugzulassung begründet sein dürfte. Wer dennoch im öffentlichen Verkehr fährt macht sich auch nach § 6 PflVersG strafbar!

Des Weiteren würde das Führen eines solchen „Fahrzeugs“ eine Fahrerlaubnis voraussetzen. Da eine Definition der Fahrerlaubnisklassen durch den Gesetzgeber in Bezug auf die E-Boards bis dato nicht bekannt ist, wird es schwierig, die korrekte Fahrerlaubnisklasse zu bestimmen. Die Boards könnten nach dem Gesetzeswortlaut in verschiedene Fahrerlaubnisklassen eingestuft werden.                                                   

Sowohl die Kraftrad-Klassen AM, A1, A2, A, aber auch die Pkw-Klasse B kommen hier in Frage.
Wer ohne die erforderliche Fahrerlaubnis und trotz Verbot, die Boards im öffentlichen Straßenraum nutzt begeht zusätzlich eine Straftat nach § 21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis).

Schäden welche durch die Nutzung der Boards im öffentlichen Straßenraum (, z. B. Unfälle) verursacht werden, sind weder durch die private Haftpflicht- noch KFZ- oder Hausratversicherung gedeckt.

Sach- oder Personenschäden muss der „Fahrer“ daher voraussichtlich aus eigener Tasche erstatten.

Neben den zu erwartenden Punkten im Verkehrszentralregister und den Bußgeldern können durch Zivilrechtliche Schritte der Geschädigten schnell mehrere Hunderttausend Euro auf den Nutzer des Boards zukommen.

FAZIT: Der Kauf eines E-Board sollte gut überlegt sein.

 

 

01.03.2016 Update zu Transporten von Lithium Batterien auf Passagier- und                      Frachtflugzeugen

Nun ist es offiziell - die angekündigten Änderungen bezüglich des Transport von Lithium Ionen Batterien als Luftfracht sind beschloßen.

Ab 01.04.2016 ist der Transport von Lithium Batterien nur noch auf Frachtflugzeugen erlaubt. Zum Transport, als Luftfracht, angebotene Lithium Ionen Batterien dürfen ab dem 01.04.2016 einen maximalen Ladezustand von 30% nicht überschreiten. Für den Versand von Lithium Ionen Batterien mit einem höheren Ladezustand als 30% wird in den Verpackungsvorschrift auf eine Ausnahmegenehmigung des Abgangsstaates UND des Staates des Luftfahrtunternehmen hingewiesen. Die zuständige Behörde für den deutschen Luftraum - Luftfahrt Bundesamt - informierte zum 05.02.2016 das die Möglichkeit zur Erteilung einer solchen Ausnahmegenehmigung durch das LBA ausgeschlossen ist.

Des Weiteren wird die Anzahl der Versandstücke mit Lithium Batterien -UN 3480 und UN 3090 in den Verpackungsvorschriften 965 Teil II und 968 Teil II, welche man am ehesten mit dem Versand von Gefahrgut in bergenzten Mengen vergleichen kann, nochmals drastisch eingeschränkt.

Update Lithium Ionen Batterien
lithium-battery-update.pdf (47.25KB)
Update Lithium Ionen Batterien
lithium-battery-update.pdf (47.25KB)
Information des LBA
Lithium-Batterie SCO30_Genehmigung.pdf (12.8KB)
Information des LBA
Lithium-Batterie SCO30_Genehmigung.pdf (12.8KB)


07.01.2016 Ankündigung zu Änderung bei Transporten von Lithium Batterien                      auf Passagierflugzeugen

Ab dem 1.4.2016 sind umfangreiche Änderungen bei Transporten von Lithium Ionen Batterien     - UN 3480 - und Lithium Metall Batterien - UN 3090 - auf Passagierflugzeugen geplant. Wenn die geplanten Änderungen in dieser Form umgesetzt werden wird der Versand von Lithium Batterien ohne Ausnahmegenehmigung ausschließlich in Frachtflugzuegen möglich sein. Weiteres entnehmen Sie bitte dem PDF.

Besonders Augenmerk ist hierbei auf die Begrenzung des Ladezustand von Litium Ionen Batterien für den Transport per Luftfracht  zu legen.

Weiterhin ist in diesem Zusammenhang,  ein neues Kennzeichen für Gefahrgutsendungen mit Lithium Batterien geplant. Dies alles sicherlich mit einer Übergangsfrist.




Ich werde Sie diesbezüglich weiter informieren.



30.12.2015 KENNZEICHNUNG VON UM- UND BERGUNGSVERPACKUNG

Ab den 1 Januar 2016 verlieren die Übergangsvorschriften im ADR/RID 1.6.1.31 für Umverpackungen und 1.6.1.32 für Bergungsverpackungen und Bergungsdruckgefäße bezüglich der Buchstabenhöhe ihre Wirkung.                                                                                                          Ab sofort müssen die Worte "UMVERPACKUNG / OVERPACK" oder "BERGUNG" eine Buchstabenhöhe von mindestens 12 mm aufweisen.


04.12.2015  VERBOT VON HOVERBOARD UND SEGWAY IM GEPÄCK

Wie jüngst vom Luftfahrtbundesamt veröffentlich sind auf Grund einiger Vorfälle bzw. Unfälle, wie unter anderem 2 schwere Wohnungsbrände, so genannte Hoverboards und Segways zur Mitnahme als Gepäck - aufgegeben oder im Handgepäck- in allen Flugzeugen verboten. Diese Produkte müssen in vollem Umfang, als Gefahrgut deklariert, und als Fracht aufgegeben werden.

Damit es beim Check In, bei Urlaubsantritt, nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt sollten sich Passagiere im Vorfeld mit Ihrer Airline diesbezüglich in Verbindung setzen.

Hoverboard.pdf (287.79KB)
Hoverboard.pdf (287.79KB)

                              


Verbot der Verladung von Lithium-Metall-Batterien in Passgierflugzeugen.

 

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